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Exhibitions 2014

Martín Mele

Martín Mele: In this white cube there is no hunger (Detail)

 

In this white cube there is no hunger

18. Oktober – 28. Dezember  2014

 

Zwischen Düsseldorf und Buenos Aires pendelnd, ist Mele ein Reisender. Dem Prinzip des Ready-Mades folgend, verarbeitet er Dinge zu "Live-Skulpturen". Das Material – ihrer primären Funktionen entledigte Ausschusswaren unserer Gesellschaft – findet er während seiner vielen Reisen auf Trödelmärkten oder an Straßenrändern. Seine Wertschätzung gilt neben der besonderen Ästhetik dieser Existenzen den Geschichten, die sie in sich tragen und die er mit seinen eigenen zu vermengen weiß. Tassen, Teller, Truhen, Stühle, Ketten, Schlüsselanhänger und Stoffe erzählen mindestens so viel über Martín Mele wie von sich selbst. Da sich seine Arbeiten und Objektgruppen auch bewußt auf historische Künstlerpositionen beziehen, könnte man sie als spielerische Interpretationen der Objektkunst sehen.

Martín Mele, geboren 1960 in Buenos Aires (Argentinien), studierte an den Kunstakademien Arnheim (Niederlande), P. Pueyrredón, Buenos Aires (Argentinien) und Düsseldorf (bei Markus Lüpertz). Er lebt und arbeitet in Buenos Aires und Düsseldorf.

Gefördert durch: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stadt Neuenhaus

Parallel 26: Jan Pötter Altes Rathaus Neuenhaus, Haupstr. 24 (gegenüber des Kunstvereins) 22. Oktober bis 16. November 2014. In Zusammenarbeit mit der Stadt Neuenhaus.

WorkART Connections. Kunstverein Curators in the Twin Cities 2014
In der Zusammenarbeit mit dem AdKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine – siehe unter http://www.kunstverein.de, dort unter Projekte WorkArt).
Seit 2011 realisiert die ADKV in Kooperation mit dem Center for German and European Studies (CGES, http://cges.umn.edu/) der University of Minnesota einen Austausch zwischen ihren Kunstvereinen und amerikanischen Studenten der University of Minnesota, seit 2012 auch des Minneapolis College of Art and Design (MCAD) und des Macalester College.
Im Jahr 2013 wurde die Kooperation durch das Programm „WorkART connections. Kunstverein Curators in the Twin Cities“ erweitert. Zum zweiten Mal reisten 2014 Kunstvereinsvertreter (diesmal auch Gudrun Thiessen-Schneider) in die Twin Cities, um Einblicke in die Kunstszene des Mittleren Westens zu gewinnen und in den internationalen Dialog über Kunstvereine zu treten. Teil des vielseitigen Programms waren u.a. Besuche, Gespräche und Vorträge in den Kunsthochschulen und Ateliers der Studenten, der Katherine E. Nash Gallery, weiteren Künstlerateliers, dem Walker Art Center, Midway Contemporary Art u.v.m.  Seit 2012 beteiligt sich auch der Kunstverein Grafschaft Bentheim an diesem Projekt und hatte bislang die Studenten Luke Ellison (2012), Taylor Champoux (2013) und  Kelsey King (2014) zu Gast.