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Ausstellungen 2018

Andreas Wachter

Parking NY, 2018. Mischtechnik auf Leinwand. 120 x 160 cm


Bilder, Plastiken

13. Mai – 29. Juli 2018

Eröffnung am Sonntag, dem 13. Mai, um 11:30 Uhr
Begrüßung: Gudrun Thiessen-Schneider
Einführung: Victoria Hilsberg, Kunsthistorikerin (Leipzig)

Öffnungszeiten: Mi–Sa: 15–18 Uhr, So: 11–18 Uhr / u.n.V. 
Öffentliche Führungen nach Vereinbarung

Künstlergespräch am Sonntag, dem 17. Juni 2018, um 11:30 Uhr

Dia-Vortrag "Das Licht in der Malerei. Von der Renaissance bis zur Moderne"
Referent: Siegfried Hentke. Termin: Mittwoch, 20. Juni, 19:30 Uhr

"Nichts erklären – beleuchtenAndreas Wachter gehört der Generation Leipziger Künstler an (bekannt unter Leipziger Schule), denen in den 70er Jahren die italienische Renaissancemalerei und der Manierismus wichtige Quellen für ihre Arbeit waren. Auch heute bedient er sich dieser Ausdrucksmittel, um Fremdheit und Befremden an der Gegenwart auszudrücken. Beim Anblick seiner Raumszenen und Landschaften entsteht somit beim Betrachter ein Déjà-vu-Erlebnis, bei dem aber immer etwas Rätselhaftes mitschwingt. Dieser Eindruck wird durch verschlüsselte Inhalte, Zitate und Bezüge aus der Kunstgeschichte erreicht, und auch die z.B. an Caravaggio erinnernde Lichtregie sowie die punktuell gesetzte Farbigkeit verstärken diese Assoziation. Nach 1989, der „Wende“, ist Wachter viel gereist (Italien, USA u.a.). Seine Reisen lieferte ihm Anschauungen vor Ort (die vorher nicht möglich waren) und somit viele neue Motive (z.B. Städtebilder). In altmeisterlich beherrschter Lasurtechnik komponiert Wachter nun Motive aus scheinbar unterschiedlichen Zeitebenen miteinander. Kunsthistorisch tradierte Motive und Kompositionen werden etwa mit zeitgenössischen Elementen durch- setzt, aktualisiert oder ad absurdum geführt. Nicht eine Entscheidung zwischen dem „guten Alten“ und dem „schlechten Neuen“ wird formuliert, sondern die Bedeutung des Einen für das Andere erprobt.
Andreas Wachter (*1951 in Chemnitz) studierte von 1974 bis 1980 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink (der als Wegbereiter der Leipziger Schule gilt
) und Volker Stelzmann. Heute zählt Wachter zu den bedeutendsten Vertretern seiner Generation der Leipziger Schule. Seine Arbeiten sind u.a. im Museum der bildenden Künste Leipzig, in der Nationalgalerie Posen, im Puschkin Museum Moskau und der Staatsgalerie Stuttgart vertreten.
Im Kunstverein werden 19 Malereien, drei Plastiken aus bemaltem Terracotta und eine farbig gefaßte Bronzeplastik zu sehen sein. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf Arbeiten, die zwischen 1998 und 2018 entstanden sind.

Liste der ausgestellten Arbeiten pdf hier

Die Ausstellung wird gefördert durch die Samtgemeinde Neuenhaus und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. 

Zur Ausstellung ist ein Katalog in Arbeit.

Parallel 36 Ben Middelkamp (NL) "Lager Bathorn, zwischen Gedanken und Natur" bis 24. Juni 2018. Ort: Altes Rathaus Neuenhaus, Hauptstraße 24, geöffnet sonntags von 15 –18 Uhr.

 SOMMERFERIEN im Kunstverein siehe unter Termine