Wim IzaksWim Izaks
Ausstellungen 1996

Wim Izaks

Lebenszeichen. Bilder 1978-1989

27. Januar bis 24. März 1996

Werkübersicht aus dem Nachlaß der Stiftung Wim Izaks, Eibergen.
Einführung: Jaap Dijkstra, Kultureller Rat Overijssel.

Im Begleitprogramm: Die Stichting Wim Izaks und der Kunstverein im Gespräch mit Studenten und Professoren der Kunstakademie AKI Enschede.

Wim Izaks (1950 – 1985) war Ende der 70ger Jahre einer jener Künstler, die auf dem Hintergrund der „Neuen Malerei“ (Neue Wilde oder neoexpressionistische  Maler) hervortrat. Aus Italien kamen Bilder von Chia, Cucci und Clemente, in Deutschland gab es die „Mühlheimer Freiheit“ (Dahn, Dkupil u.a.) als Nachfolger einer spät entdeckten Generation (Baselitz, Lüpertz, Kiefer) und auch in den Niederlanden wurde  das Tabu gegenüber der Malerei durchbrochen.
Wim Izaks nahm innerhalb dieser Bewegung seinen eigenen Platz ein. Er arbeitete in Enschede und Eibergen (Provinz Overijssel in NL). Seine Situation innerhalb der zeitgenössischen Malerei war genauso exentrisch wie diese geographische Lage. Von Anfang an hat Wim Izaks zwar in der Zeit gearbeitet, stand ihrem Zeitgeist aber losgelöst gegenüber.

Anlässlich der Ausstellung ist ein Buch erschienen.

Die Ausstellung wird gefördert von der Stadt Neuenhaus und dem Land Niedersachsen.